Den Gottesdienst zum Erntedank feierten die Gemeinden Sonthofen, Blaichach, Isny und Oberstdorf gemeinsam mit Apostel Volker Keck und Bischof Jürgen Gründemann.
Als Grundlage für die Predigt diente das Bibelwort aus Kolosser 3, 17: „Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“
Naturgemäß stand die Dankbarkeit im Zentrum der Predigt.
Der Apostel zählte die vielfältigen Gründe zur Dankbarkeit auf:
Unsere Grundstimmung soll Dankbarkeit sein, empfahl der Apostel und verwies auf Psalm 103: "Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Gott hat alles gemacht. ER ist der Schöpfer. Im Jakobusbrief 1, 17 steht geschrieben: "Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts."
Jesu Wesen soll in unseren Worten und Werke zum Vorschein kommen:
Unsere Beziehung zu Gott spiegelt sich wider in der Dankbarkeit für
Im Opfersinn Jesu stehen und bei ihm keine Dankesschulden haben, riet der Apostel. "Auch die finanziellen Opfer gibst du Gott und nicht einer kirchlichen Institution“, sagte der Apostel. (vgl. 2. Korinther 9, 7: „Ein jeder, wie er’s sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.“)
Das heißt auch:
Bischof Jürgen Gründemann wurde zu einem Predigtbeitrag an den Altar gerufen.
In diesem Gottesdienst fand eine Heilige Versiegelung statt. Darüber hinaus wurde der langjährige Priester der Gemeinde Sonthofen, Priester Arno Zürn, vom Apostel in den wohlverdienten Ruhestand versetzt. Als "wahrer Seelsorger", der mit Freude und Hingabe diente, charakterisierte ihn der Apostel. Damit in der Gemeinde keine Lücke entsteht, ordinierte der Apostel Nicolas Rau zum Priester für die Gemeinde Sonthofen.
Außerdem wurde Priester Thomas Mögerle von der Aufgabe als Vorsteher der Gemeinde Isny entlastet und dafür der stellvertretende Bezirksvorsteher, Priester Markus Schalk, mit der Aufgabe des Vorstehers für Isny beauftragt.
Ein weiterer Höhepunkt im Rahmen des Gottesdienstes war die Eiserne Hochzeit von Elmar und Lore Sturm. Der frühere Bezirksälteste und seine Frau "können einen Ebenezer setzen, mit den Worten, bis hierher hat der Herr geholfen", sagte Apostel Volker Keck den beiden Eheleuten bei der Segensspendung. ("Ebenezer" ist ein hebräisches Wort und bedeutet „Stein der Hilfe“ oder „Stein der Hilfe Gottes“.)
Chor und Orchester umrahmten den Gottesdienst feierlich. Ein kleiner Kinderchor erfreute die große Gemeinde zum Abschluss des Gottesdienstes.