Was normalerweise keinen Bericht nach sich zieht, war am Sonntag, 17. November 2024, doch eine Nachricht: Der Bezirksvorsteher vertrat im Gottesdienst Bischof Jürgen Gründemann, der kurzfristig aufgrund von Krankheit seinen Besuch in der Gemeinde absagen musste.
Evangelist Keck legte dem Gottesdienst das Wort aus Philipper 3, 20-21 zugrunde: „Wir aber sind Bürger im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, der unsern geringen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann.“
Die Anwesenden wurden mit dem Chorlied „Jesus will dir heut begegnen“ auf die Predigt eingestimmt, das mit Klavier und Querflöte begleitet wurde.
In seiner Predigt legte der Bezirksvorsteher einen besonderen Schwerpunkt auf die Notwendigkeit, sich auf das Ziel, Bürger im Himmel zu werden, vorzubereiten.
Der stellvertrende Bezirksvorsteher, Priester Markus Schalk und Hirte Walter Proehm ergänzten in ihren Predigtbeiträgen die Ausführungen des Bezirksvorstehers. So habe Paulus in seinem Brief der philippischen Gemeinde Mut machen wollen, sich auf das Ziel zu fokussieren. Wie es auch der Chor in einem Liedvortrag artikulierte: „Nicht die Hälfte hat man uns gesagt“, sei die von Gott für uns bereitete Zukunft in ihrer Vollkommenheit und Herrlichkeit nicht mit menschlichen Bildern und Worten zu beschreiben. Das himmlische Bürgerrecht haben die Menschen mit der Taufe erhalten. Darüber hinaus sei es jedoch wichtig, aus dem Evangelium Jesu Christi, und den Gottesdiensten zu lernen, sich weiter zu entwickeln und die Wiederkunft Jesu freudig zu erwarten.
Bericht: Nathalie Kiehne und Dr. Elke Müller-Schneck
Bilder: Nathalie Kiehne