Apostel Volker Keck hielt den Gottesdienst in Oberstaufen am Sonntag, 13. Oktober 2024. Dazu waren auch die Gemeinde Lindenberg sowie alle Vorsteher mit Ihren Ehefrauen eingeladen. Drei Kinder erhielten in diesem Gottesdienst die Gabe des Heiligen Geistes durch Handauflegung und Gebet des Apostels.
Inspiriert durch das Chorlied „Meine Zeit in deinen Händen“ ermutigte der Apostel die Anwesenden mit den Worten: „Am Ende wird alles gut sein, ER kann alles wenden, das macht ruhig.“
Der Gottesdienst war geprägt durch das Bibelwort aus Matthäus 10, Vers 7: „Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.“
Das Bibelwort stammt aus Jesu Aussendungsrede. Er erteilte den Jüngern Auftrag und Vollmacht für ihr Wirken. Zentrale Botschaft: Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Die falschen Erwartungen der frommen Juden ihm gegenüber (ein König der irdischen Frieden und Gerechtigkeit bringt) entgegnete er :„Mein Reich ist nicht von dieser Welt“. (Joh. 18,36) Jesus kam, um das Evangelium zu verkünden.
Vollmacht:
Das Reich Gottes ist für alle Menschen zugänglich.
Voraussetzungen zum Heil:
Das Reich Gottes soll erlebbar und sichtbar werden. „Denn sehet, das Reich Gottes ist mitten unter euch“ (vergl. Lk. 17,20.21).
Wie kann man dies erkennen?
Der Apostel sagte zusammenfassend: "Bei allen Sorgen, Anfechtungen und Bedrängnissen haben wir die Zusage: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben“ (Lk 12,32). Das ist unser Trost, unsere Hoffnung und Zuversicht."
Zu einem Predigtbeitrag wurde Bezirksvorsteher Gerhard Keck an den Altar gerufen.
Zwei Sakramente waren in diesem Gottesdienst präsent: Es fand Heilige Versiegelung statt. Die Heilige Versiegelung ist das Sakrament, durch das der Gläubige unter Handauflegung und Gebet eines Apostels die Gabe des Heiligen Geistes empfängt. Den Kindern gab er den Rat mit: "Nimm Jesus in dein Lebenschiff".
Anschließend wurde Heiliges Abendmahl gefeiert.
Am Ende des Gottesdienstes verabschiedete der Apostel Diakon Waldemar Wieland mit 67 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Als Friedenstifter, dem das Einssein stets wichtg war, sei er ein großer Segen für die Gemeinde gewesen, unterstrich der Apostel.
Der Gottesdienst wurde von Chor und Instrumentalmusik umrahmt.