Am Sonntag, 27. Oktober 2024, feierte die Gemeinde Obergünzburg ihr 75-jähirges Bestehen, mit einem festlichen Gottesdienst, zu dem sich zahlreiche Gemeindemitglieder und Gäste versammelten. Die Gemeinde Dietmannsried war ebenfalls eingeladen.
Bischof Jürgen Gründemann stellte in dem Festgottesdienst das Bibelwort aus Johannes 10, Verse 27 und 28 in den Mittelpunkt: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“
Rückblick und Dankbarkeit
Zu Beginn des Gottesdienstes blickte Bischof Gründemann auf die 75-jährige Geschichte der Gemeinde zurück. Dabei hob er die Themen Dankbarkeit, Gottes Gnade, Beständigkeit und die wertvolle Gemeinschaft hervor, die die Kirchengemeinde auszeichnen. Besonders erinnerte er daran, wie wichtig es sei, für all das Gute, das die Gemeinde in den vergangenen Jahren erleben durfte, dankbar zu sein und sich auf Gottes Nähe zu verlassen.
Die Stimme Gottes erkennen
Im Anschluss wandte sich der Bischof dem Bibeltext zu und stellte die Frage: „Erkenne ich die Stimme Gottes?“ Dabei betonte er, dass Gott jeden von uns kennt, mit allem, was uns ausmacht. Er ermutigte die Gemeinde, Gottes Stimme in ihrem Alltag wahrzunehmen und sich daran zu erinnern, dass niemand die Macht hat, uns von Gottes Liebe und Schutz zu trennen. Gott lädt uns ein, ihm zu folgen und seine Stimme bewusst wahrzunehmen.
Neben Bischof Gründemann predigten Gemeindevorsteher Priester Günter Rode, Priester Stefan Haggenmiller, der auch mal Gemeindevorsteher in Obergünzburg war, sowie der stellvertretende Bezirksvorsteher Markus Schalk mit. Auch sie zeigten ihre Dankbarkeit für die Entwicklung der Gemeinde und blicken freudig in die Zukunft.
Auch ermunterten sie die Anwesenden, die Stimme Gottes aktiv zu suchen und Impulse im Alltag zu erkennen. Ein besonderer Moment des Gottesdienstes war die Einleitung zum Abendmahl, die Bezirksvorsteher Gerhard Keck auf berührende Weise gestaltete.
Gemeinschaft und Austausch beim anschließenden Buffet
Nach dem Gottesdienst fand ein geselliges Beisammensein statt, bei dem die Gemeindemitglieder und Gäste ein umfangreiches Buffet genießen und die Gemeinschaft pflegen konnten. In einer herzlichen Atmosphäre wurde gemeinsam gefeiert, gelacht und die besondere Verbindung der Gemeinde gewürdigt.
Bericht: Anja Züfle
Fotos: Roland Fink