Mit großer Freude und Begeisterung bereiten sich die Gemeinden im neuapostolischen Kirchenbezirk Kempten auf den Fest-Gottesdienst an Ostern mit ihrem Bezirksapostel Michael Ehrich vor. Dazu zählt auch die Inklusion hörgeschädigter Gottesdienstteilnehmer in der Neuapostolischen Kirche.
Die Hörgeschädigten-Gemeinde der Neuapostolischen Kirche engagiert sich seit vielen Jahren dafür, Menschen mit Hörbeeinträchtigungen eine vollwertige Teilnahme am kirchlichen Leben zu ermöglichen. Ein zentrales Angebot ist der nahezu wöchentliche Livestream eines Gottesdienstes, der von Gebärdensprachdolmetschern begleitet wird. So können hörgeschädigte Gläubige aus dem gesamten deutschsprachigen Raum barrierefrei am Gottesdienstgeschehen teilhaben.
Ergänzend dazu findet in der Regel einmal im Monat ein Präsenzgottesdienst statt, der ebenfalls simultan in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt wird. Diese Gottesdienste werden von den Mitgliedern der Hörgeschädigten-Gemeinde oft aktiv mitgestaltet – etwa durch Gebärdenpoesien, die den Gottesdienst auf besondere Weise bereichern.
Auch bei zentralen Gottesdiensten, die überregional übertragen werden – wie aktuell der Oster-Gottesdienst in Kempten-Süd – sorgt der kircheneigene Verlag für eine barrierefreie Übertragung. Durch eine Bild-in-Bild-Einblendung der Dolmetschenden wird die Gebärdensprache sichtbar integriert und für alle Teilnehmenden zugänglich gemacht.
Mit diesen vielfältigen Angeboten setzt die Neuapostolische Kirche ein klares Zeichen für gelebte Inklusion und zeigt, dass Gemeinschaft auch über sprachliche und sensorische Grenzen hinweg möglich ist.
Weitere Informationen über das Gemeindeleben der hörgeschädigten und gehörlosen Kirchenmitglieder in Deutschland und der Schweiz bietet die Webseite www.nak-hoergeschaedigte.de