Am 26. Juni 2024 feierte Apostel Hans-Jürgen Bauer einen Gottesdienst in der Gemeinde Kempten-Sankt Mang.
Das Textwort des Gottesdienstes stammte aus Jakobus 1, 23-24: „Denn wenn jemand ein Hörer des Worts ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Menschen, der sein leibliches Angesicht im Spiegel beschaut; denn nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergisst von Stund an, wie er aussah.“
In seiner Predigt unterstrich Apostel Bauer die zentrale Bedeutung, Gott an erste Stelle zu setzen und auf ihn zu vertrauen. Unser Glaubensziel können wir nur erreichen, wenn wir regelmäßig den Gottesdienst besuchen, beten – getreu unserem Jahresmotto „Beten wirkt“ –, dienen und Opfer bringen. Doch dies allein genügt nicht. Es erfordert auch den Willen zur Veränderung und geistigen Entwicklung hin zu Jesus Christus: Arbeite an dir und gib nicht auf. Gott sieht deine Bemühungen und Herzenseinstellung und erwartet keine Perfektion.
Apostel Bauer sprach auch über die Hindernisse, die verhindern können, dass wir Gottes Wort richtig hören, wie fehlender Respekt vor Gott, Undankbarkeit und die Tendenz, das Wort nur auf andere zu beziehen. „Gottes Wort gilt immer jedem Einzelnen persönlich“, betonte er. Es sei wichtig, nicht nur zuzuhören, sondern das Evangelium aktiv umzusetzen und das zu tun, was möglich ist. Veränderungen, die der Herr will, dienen uns immer zum Positiven.
Neben Apostel Bauer dienten auch Bezirksvorsteher Gerhard Keck und stellvertretender Bezirksvorsteher Markus Schalk mit. Beide hoben ebenfalls die Notwendigkeit der aktiven Veränderung und die Bereitschaft, die Komfortzone zu verlassen und mutig zu sein hervor. Die Kraft dazu ziehen wir aus dem Wort Gottes.
Dieser Gottesdienst war eine kraftvolle Erinnerung daran, nicht nur Hörer, sondern auch Täter des Wortes zu sein und das Evangelium aktiv in unserem Leben umzusetzen. Die Botschaft von Apostel Bauer und den weiteren Dienenden war klar: Nur durch aktive Veränderung und stetige Entwicklung im Glauben können wir unser Ziel erreichen.