Mit einem Gottesdienst zum Gedächtnis an Entschlafene, den Apostel Hans-Jürgen Bauer hielt, kehrte die Immenstädter Gemeinde am Sonntag, 7. Juli 2024, nach einem Jahr Umbauzeit in ihre Kirche zurück.
Dieser besondere Gottesdienst, der nur dreimal im Kirchenjahr gefeiert wird, prägte die Atmosphäre in dem schön gestalteten Gotteshaus. Chor, Kinderchor und Orchester bildeten den festlichen musikalischen Rahmen. In seinem Eingangsgebet betete der Apostel um Frieden und eine segensreiche Entwicklung der Gemeinde. Ein Freudentag sei dieser Sonntag, weil die Gemeinde nach einem Jahr wieder in ihre Kirche zurückkehren kann, aber auch, weil Gott allen Seelen sein Heil anbietet. „Ich bin bei euch alle Tage“, dieses Versprechen Gottes gelte auch für die Seelen im Jenseits.
Als Predigtgrundlage diente Psalm 107, die Verse 19 und 20: „(…) die dann zum HERRN riefen in ihrer Not und er half ihnen aus ihren Ängsten, er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, dass sie nicht starben (…)“
Zusammenfassung:
Gott bietet Heil an
Gott wirkt
„Ich will dich täglich loben und deinen Namen rühmen immer und ewiglich“ (Psalm 14,2). So taten es Petrus und Silas im Gefängnis und das hat etwas bewirkt. Gott hat sie befreit, die Fesseln fielen ab.
Voraussetzungen, das Heil zu erlangen
Jesus wird wiederkommen
Der Apostel beendete die Predigt mit den Worten „Mögen viele das Heilangebot Gottes annehmen“.
Zu weiteren Predigtbeiträgen wurden die beiden Bischöfe Jürgen Gründemann und Volker Keck gerufen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls sprach der Apostel ein Fürbittgebet für die Seelen im Jenseits.
Im Anschluss an den Gottesdienst hatten alle Gottesdienstteilnehmer die Möglichkeit, sich vom Apostel zu verabschieden, der zum letzten Mal vor seiner wohlverdienten Ruhesetzung im Kemptener Kirchenbezirk weilte.
Viele Gäste aus dem gesamten Apostelbereich waren geladen, auch die Gemeinden Blaichach und Oberstaufen.
Fotos: Dirk Kayser