Bei seinem Besuch in der Gemeinde Dietmannsried am Mittwochabend, 06. November 2024, kam Apostel Volker Keck der Bitte von Evangelist Michael Reiss nach, ihn von der Verantwortung für zwei Gemeinden zu entlasten. Er bleibt Vorsteher der Gemeinde Kaufbeuren. Priester Günter Rode übernimmt die Leitung der Gemeinde Diemtannsried zusätzlich zu seiner Aufgabe als Gemeindevorsteher von Obergünzburg.
Fast zwei Jahren lang war Evangelist Reiss neben der Aufgabe als Gemeindevorsteher der Gemeinde Dietmannsried, die er seit 2013 leitete, auch für die Gemeinde Kaufbeuren als Vorsteher beauftragt. Der Apostel dankte ihm herzlich für seinen liebevollen und engagierten Einsatz. Dann legte er Priester Günter Rode die Gemeinde Dietmannsried mit liebevollen Worten ans Herz. Da er bereits als Vorsteher beauftragt ist, war kein förmlicher Akt mehr notwendig.
Dem Gottesdienst lag ein elementares und universelles Wort zugrunde, das in Zeit und Ewigkeit reicht:
Johannes 5, 24: (Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:) "Wer mein Wort hört, und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen."
Im Johannesevangelium stellt Jesus sich in seiner göttlichen Autorität und Vollmacht vor:
• Er ist wahrer Gott und wahrer Mensch.
• Jesus stellt seinen himmlischen Vater in den Mittelpunkt. ( "Wer mich sieht, der sieht den Vater." (Joh.14,9))
• Jesus weist darauf hin, dass die Worte, die er sagt, göttlichen Ursprungs sind: („Wer mein Wort hört, und glaubt dem, der mich gesandt hat, …“Joh.5,24)
• Der Glaube an Jesus Christus bringt schon jetzt in Gottes Nähe.
• Das Wort aufzunehmen, zu hören, zu glauben, zu bewahren und danach zu tun, bringt die ewige Gemeinschaft mit Gott. („Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“ (Mt.4,4))
Voraussetzungen:
• Das Wort Gottes hören
• Es still in sich werden zu lassen (von Unfrieden, Selbstzweifel, Sorgen oder Glaubenskämpfen)
• Das Wort glauben
Apostel Keck erinnerte an Stammapostel Fehr, der dazu einst sagte: „Für den Gottesdienst gibt es keine Alternative“
Priester Markus Schalk, stellvertretender Bezirksvorsteher, legte in seinem Predigtbeitrag den Fokus auf den unwandelbaren Christus.( „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.“ (vergl. Hebr. 13,8))
Im Anschluss an das Heilige Abendmahl und die Bekanntgabe des Vorsteherwechsels verabschiedete sich die Gemeinde von ihrem Apostel und ihrem ehemaligen Vorsteher und hießen den neuen Vorsteher herzlich Willkommen.