Bei schönstem Wetter machten sich die Senioren der Seniorengruppe Kempten auf den Weg zu ihrem Ausflug zum Kloster Bonlanden.
„Bonlanden – gute Erde“ heißt der Ort, an dem die Schwestern der franziskanischen Ordensgemeinschaft leben. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Ideal von Franz von Assisi lebendig zu halten. Das Ideal von Franziskus steht für die Menschwerdung, für die Bewahrung der Schöpfung und für den Mensch im Mittelpunkt. Das sind die drei Säulen des franziskanischen Lebens.
Auf dem Klostergelände führte ein begehbares Gartenlabyrinth durch viele Windungen und Schleifen zur „Station Mutter Erde“ – einer Stahlkugel, getragen von zwei Händen, von Gottes Händen. Soll heißen: Gott reicht uns die Erde, seine ganze Schöpfung in ihrer bunten Vielfalt. Im Klostergarten bezauberten die unzählig verschiedenen Kräuter, Gemüsesorten und Blumen.
Die Station „Schwester Wasser“ liegt am Waldrand an einem kleinen Weiher und ist in das spirituelle Konzept der Klosteranlage eingebunden. Hier soll das Hinhören und Hinsehen geschärft und die Wahrnehmbarkeit der Natur und ihrer Elemente vertieft werden. Wasser ist für Franz von Assisi ein Element, das alle Geschöpfe verbindet. Es ist unentbehrlich für das menschliche Leben und die Ökosysteme.
Weitere Besichtigungspunkte waren die schöne Klosterkirche, die Lourdes-Kapelle, der Klosterfriedhof und der Klosterladen, der zum Shoppen einlud.
Beim anschließenden Kaffeetrinken im Klostercafé klang bei Kuchen aus der klostereigenen Bäckerei der Nachmittag gemeinsam aus.