Am Mittwoch, den 07.11.2012 besuchte Apostel Bauer die Gemeinde Oberstaufen und legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus Hebräer 7, Vers 25 zugrunde: „Daher kann er auch für immer selig machen, die durch ihn zu Gott kommen; denn er lebt für immer und bittet für sie.
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Zu Beginn des Gottesdienstes sang der Chor das Lied „Herr mein Leben, es sei Dein“, worauf der Apostel sogleich den Gedanken aufnahm und sich fragte: Lebe ich noch danach? Jesus gab sein Leben für Dich und mich! Wenn wir unser Leben für ihn leben, führt uns das in ewige Gemeinschaft mit Jesus. Für immer selig machen kann nur Jesus. Und er legte den Weg zu Gott. Alle anderen Wege enden mit dem Tod oder am Grab. Nur Jesus kann und will weiterhin mit uns gehen! Wenn wir das wirklich glauben, können wir getrost unser Leben ganz in seine Hände legen und den Weg des Glaubens gehen.
Das Gehen dieses Weges bedarf der Taten und Werke! Sonst ist man stehen geblieben. Auf dem Glaubensweg werden wir dann die Gnade finden. Den Weg der Gnade gehen heißt: eigene Sünden erkennen, bereuen und nach Gnade verlangen um Vergebung erhalten zu können.
Sünde erkennen ist oft gar nicht so einfach. Das Böse zu meiden ist gut, aber Gutes nicht zu tun ist bereits Sünde! Im Buch Moses können wir lesen: Kritik am Weg Gottes ist Sünde! Ist uns wirklich immer so klar, was Sünde ist? Der Apostel gab der Gemeinde den Rat auch zu beten: „Zeige mir meine unerkannten Sünden, Herr“.
Jesus ist unser aller Fürsprecher. Sein Opfer nimmt alle Sünde weg.
Nach der Predigt des Apostels bekräftigte das Lied "Herr, sei mir gnädig", wo es in einer Passage heisst „Weise Herr mir deinen Weg“ und die Worte im Predigtbeitrag von Bezirksevangelist Keck nochmals: Wir wollen auf dem Weg des Glaubens und der Gnade bleiben.
Nach dem Heiligen Abendmahl ordinierte der Apostel noch einen Diakon für die Gemeinde.