Gleich drei Gemeinden freuten sich am letzten Februarsonntag darüber, die Vorbereitung zum Entschlafenengottesdienst mit Apostel Hans-Jürgen Bauer in Immenstadt erleben zu dürfen.
Überraschend war auch Bischof Jürgen Gründemann dabei. Sich auf den Herrn zu verlassen und ihm in allen Dingen zu vertrauen, stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Dabei hat Gottes Hilfe viele Gesichter. Der Gottesdienst für Entschlafene ist eine lebendige Tradition, ein Höhepunkt im Kirchenjahr. Die Vorbereitung darauf soll unter der Frage stehen, wie wir eine Hilfe sein können. Erbarmen, Einfühlungsvermögen, Mitleid und Heiligung sind dazu notwendig. Es ist in keinem anderen Heil als Jesus Christus, dies wurde auch durch das Eingangsbibelwort unterstrichen, in Lukas Kapitel 13, Vers 12 und 13: „Als aber Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Frau, sei frei von deiner Krankheit! Und legte die Hände auf sie; und sogleich richtete sie sich auf und pries Gott.“ Erster Schritt zu Veränderung ist der Wunsch, sich nach dem Göttlichen auszurichten. Schritt zwei ist, auf Empfang zu schalten, die Predigt, die Boten Gottes und die Sakramente anzunehmen und im dritten Schritt Gottes Nähe zuzulassen und dem Herrn zu vertrauen. Dann findet Heilung statt. Bischof Gründemann unterstrich in seinem Mitdienen die Bedeutung der Heiligung. Er riet intensive Gebetsarbeit zu verrichten und einfühlsame und weise Ratgeber zu sein, die mit Zuversicht den Weg zum Thron der Gnade weisen und selbst hinzutreten, um dann die Stimme des Heilands zu hören. In diesem Gottesdienst fand noch Heilige Versiegelung von Kindern und Erwachsenen statt.